New Conservatives

    Die Familie ist das Fundament unserer Gesellschaft. Sich Eigentum zu schaffen, ist ein Lebensziel. Leistung zu bringen, etwas zur Gesellschaft beizutragen ist für uns selbstverständlich. Das sind unsere Grundwerte. Doch die Gesellschaft hat sich verändert. Und wir auch.

    • Frau zuhause bei Herd und Kind war gestern. Mann Alleinverdiener auch. Wir stehen für ein Miteinander und die Wahlfreiheit. Wir wollen Möglichkeiten schaffen, statt Sanktionen verhängen. Wir wollen Vaterfreuden, statt verpflichtender Papamonate. Wir wollen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, statt Vollzeitarbeit für alle.
    • Wir wollen uns etwas aufbauen, ohne als Kapitalisten beschimpft zu werden. Eigentum zu schaffen ist positiv. Es ist ein Schritt für eine gesicherte Zukunft.
    • Wir wollen Leistung bringen. Leistung für unsere Mitmenschen, Leistung in unserem Job und Leistung für unsere Gesellschaft. Wir sind der Motor.

    New Generation, New Challenges 

    Berufserfahrung sammeln während des Studiums – nicht wirklich notwendig. Studiensemester im Ausland – sehr speziell. Unter Mindeststudiendauer fertig werden – ausgezeichnet. Soziales Engagement in der Freizeit – toll. Das war die Generation unserer Eltern. Die Stellenangebote für die Studienabsolventinnen und –absolventen unserer Zeit lauten in etwa so: vierjährige Berufserfahrung in sieben verschiedenen Unternehmen erforderlich, Studium unter Mindeststudiendauer dringend erwünscht, zwei Auslandssemester Minimum, soziales Engagement Voraussetzung –  Monatsgehalt Euro 1.300 brutto auf Werkvertragsbasis. Die Herausforderungen sind wahrhaft andere geworden. 

    Wir brauchen eine hervorragende Ausbildung


    Wir brauchen die besten Schulen und die besten Lehrerinnen und Lehrer. In der Schule wird der Grundstein für das gesamt weitere Leben gelegt.

    • Wir wollen gut ausgestattete Schulen. Overhead und Kassettenrekorder war gestern. Schülerinnen und Schüler müssen auf das Leben vorbereitet werden.
    • Fachkräfte sind Mangelware – gute Ausbildungsplätze für Lehrlinge auch. Wir brauchen mehr Bemühungen, nachhaltige Lehrstellen zu schaffen. Überbetriebliche Lehrwerkstätten sind kein geeigneter Ersatz.
    • Wir sind für ein Wahlfach „Unternehmensführung“. Ein Unternehmen zu gründen, hört sich gut an, ist aber schwer. Die Basics dafür sollen bereits in der Schule mitgegeben werden.
    • Wir brauchen mehr Schulsozialarbeit. Die Schule muss immer mehr soziale Aufgaben übernehmen. Die Wissensvermittlung bleibt auf der Strecke.

    Wir wollen gute Studienbedingungen.

    Wir sind dafür, dass die, die es sich leisten können, für ihr Studium bezahlen, damit die, die es sich nicht leisten können unterstützt werden können.

    Wir wollen, dass zu Beginn eines Studiums klar wird, ob man die Voraussetzungen für eine Studienrichtung erfüllt – wir fordern faire und transparente Zugangsregelungen.

    Wir fordern, dass genügend Seminar- und Vorlesungsplätze zur Verfügung stehen. Wir wollen unsere Studien ohne Verzögerungen abschließen können.

    Wir sind dafür, dass Universitäten städtische Gebäude nutzen. Raummieten sind hoch und verschlingen Budget, das bei Seminaren eingespart wird.

    Wir wollen faire Bedingungen beim Berufseinstieg.

    • Wir brauchen höhere Einstiegsgehälter, um uns eine Existenz aufbauen und eine Familie gründen zu können.
    • Wir wollen echte Dienstverhältnisse. Wir sind keine Dauerpraktikantinnen und –dauerpraktikanten.
    • Wir wollen, dass sich das lange Lernen lohnt. Wir wollen gute Jobs. Kaffee kochen stand nicht in der Studienordnung.
    • Wir wollen ein Leben lang lernen. Wir fordern mehr Möglichkeiten, berufsbegleitend einen Master zu machen.

    Wir wollen Chancen haben.

    • Wir wollen neue Jobs. Erneuerbare Energien sind gefragter denn je. Wir fordern die Ansiedelung eines Green Economy Cluster in Wien.
    • Wir brauchen Investitionen in die Zukunft. Das Schuldenmachen in Wien muss aufhören. Sonst zahlen wir nur mehr die Zinsen für die Schulden unserer Vorgenerationen.
    • Wir wollen mehr Gemeinschaftsbüros für Kleinunternehmer und Start- Ups. Mieten und Infrastruktur sind teuer. Warum also nicht gemeinsam nutzen und so Kosten sparen.
    • Wir fordern ein AMS neu. Das Arbeitsmarktservice muss Chancen aufzeigen. Neue, an den heutigen Arbeitsmarkt angepasste Kursangebote müssen geschaffen, direkte Geldleistungen reduziert und zweckgebundene Sachleistungen erhöht werden.
    • Wir brauchen eine konkrete Wissenschafts- und Forschungsstrategie für Wien – für unsere Zukunft. Lippenbekenntnisse eines Universitätsbeauftragten sind uns zu wenig.

    Wir wollen Familien gründen.

    • Wir fordern qualitätsvolle Kinderbetreuungseinrichtungen, damit wir unsere Kinder gut versorgt wissen. Denn Familie und Karriere schließen sich längst nicht mehr aus.
    • Wir fordern mehr Raum für Familien. Wir brauchen mehr Lokale und Lokalitäten, die junge Familien nutzen können.
    • Wir brauchen Wohnraum für unsere Familien. Wir wollen eine Transparenzdatenbank für die Vergabe von Wohnungen
    • Wir wollen die Freizeit mit unseren Familien sinnvoll nutzen. Wir fordern eine „family-card“ mit Vergünstigungen und Serviceangeboten

    New Urban Lifestyle

    Wir haben einen neuen Lebensstil.  Dafür brauchen wir Raum, (Fort-) Bewegungsmöglichkeiten und Strukturen. Und die fordern wir auch ein. Wir wollen so leben können, wie wir uns das vorstellen.

    Wir wollen mehr Verkehr.

    • Wir brauchen mehr öffentliche Verkehrsmittel. Verkehrsmittel, die dorthin fahren, wo wir hinwollen. Wir fordern den Bau der U5 und U7, die Verlängerung der Linie U4 bis nach Auhof und den Ausbau der Linien U1 und U6 ins Umland. Die Bim soll auch in der Nacht fahren.
    • Wir fordern überregionale Verkehrsplanung. Wir haben genug von der Ausrede „nicht zuständig“.
    • Wir wollen neue Konzepte umgesetzt haben. ‚Shared Space‘ ist eines davon. Ohne Barrieren, Schilder und Abgrenzungen wollen wir – Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer – den Platz gemeinsam nutzen.
    • Wir brauchen mehr E-Mobility. Wir sind der Meinung, dass die Stadt mit gutem Beispiel voran gehen muss. Wir fordern die Umstellung der Fahrzeugflotte der Stadtregierung und die flächendeckende Versorgung mit Stromtankstellen.

    Wir brauchen mehr Raum.

    • Wir wollen den öffentlichen Raum nutzen. ‚Betreten verboten‘ soll der Vergangenheit angehören. Wir fordern die deutliche Reduzierung von Zonen, in denen wir uns nicht aufhalten dürfen.
    • Wir wollen mehr von der Stadt haben. Versteckte, begrünte Innenhöfe sollen für Kinder und Jugendliche geöffnet werden – vor allem Innenhöfe im Besitz von öffentlichen Einrichtungen. Wir wollen aber auch, dass ungenutzte Flächen, wie etwa die Julius Meindl Gründe, für uns geöffnet werden.
    • Wir wollen endlich flächendeckend gratis W-LAN an öffentlichen Plätzen und in den Öffis nutzen können. Wir wollen nicht angebunden sein an einen bestimmten Ort.
    • Wir brauchen mehr grün statt grau. Betonwüsten haben wir genug. Öffentlicher Raum soll für uns nutzbar, begrünt und vom Verkehr abgeschirmt sein.
    • Wir fordern Mehrzweckhallen. Bei Regen, Wind und Schnee gibt es kaum Möglichkeiten sich zu bewegen. Wir brauchen dringend Raum – flächendeckend in ganz Wien – in dem wir uns bewegen können.
    • Wir brauchen mehr Abenteuer. 08/15 Spielplätze gibt es genug. Wir fordern mehr naturbelassene Freizeitbereiche, in denen es noch wirklich etwas zu entdecken gibt – auch für Jugendliche.

    New Democracy

    „Weiß“ wählen ist keine Modeerscheinung, sondern ein Statement. Die Wahlbeteiligung wird immer geringer. Politikerinnen und Politiker gelten als faul und korrupt. Die Politikverdrossenheit ist längst bei uns Jungen angekommen.

    Wir wollen unsere Ideen umsetzen. Wir wollen mitbestimmen. Wir wollen, dass die Demokratie zu uns kommt. Wir haben keine Lust, dass das negative Image einiger weniger Politiker an uns jungen kleben bleibt. Wir wollen etwas bewegen.

    • Wir wollen mehr Demokratie. Daher stehen wir für die rasche Umsetzung von Demokratie.Neu.
    • Wir brauchen mehr Vorzugsstimmen – und diese sollen auch etwas wert sein. Wer viele Vorzugsstimmen hat, soll Vorrang haben bei der Mandatsvergabe.
    • Wir fordern die Direktwahl von Gemeinderäten, Bezirksvorstehern und Bezirksräten im Sinne der Forderung nach 100 direkt gewählten Mandaten im Parlament.